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Freitag, 28. März 2008

Geschenk für Diane (T)

Mehrmals in dieser Nacht träumte ich davon, dass ich Diane morgens ein Geschenk fertigmachen wollte. Das Geschenk sollte in einem Paket verpackt sein, das etwa die Größe eines Versandhauskartons haben sollte. Das Paket sollte zweifarbig, namlich weiß und schwarz sein. Die Oberfläche ähnelte in Konsistenz und Anmutung einem Bäckerei-Produkt, dem Amerikaner.
Als ich am Morgen aufwachte, war mir das Geschenk sehr wichtig und ich fasste gedanklich alles nochmal zusammen, um das Geschenk fertig zu machen. Den Inhalt allerdings konnte ich nicht mehr erinnern, ich wusste nur noch, dass frisch geschnittene, etwa fingerdicke Äste im Paket sein sollten.

Samstag, 28. Juli 2007

Grausame Zärtlichkeit (T)

koenigszeltIch bin wieder ständig unterwegs. Unter anderem mit Mora. Bei einem Besuch bei meiner Schwester Bell und ihrem Mann fällt mir plötzlich siedendheiß etwas ein: In einer Nacht, als Mora und ich im Auto vor dem Haus meiner Schwester übernachteten, kam ihr Mann auf meine Einladung hin zu uns ins Auto und Mora schlief mir zuliebe mit ihm.
Jetzt träume ich von einer Landschaft, in der ein Zelt mit einem mannshohen Eingang steht, fast wie ein Türstock, jedoch aus Zeltleinwand und mit Stoffen und Motiven verziert. Etwa wie ein Eingang zu einem Königszelt im Mittelalter sieht es aus. Etwas Besonderes erwartet den Eintretenden.
Nun bin ich jedoch wach und mit Freunden oder Schulkameraden unterwegs. In einer Landschaft am Meer, die an Dünenlandschaft auf Nordseeinseln erinnert. Wir bemerken, dass plötzlich flammende Steinquader herbeifliegen, auf dem Sand landen und dass nun die vier bis fünf riesigen Quader passgenau voreinander liegen und ein Rechteck bilden, das an ein Grab erinnert. Der vorderste der Quader bewegt sich und aus dem rotglühenden Quader wird der Eingang zu dem Königszelt aus dem Traum. Einer meiner Kameraden nimmt mich am Arm und tänzelt mit mir übermütig und lachend auf den Eingang zu und verhält sich so, als sei er derjenige, der eintreten würde. Er kehrt jedoch im letzten Moment um und ich mit ihm. Mir wird klar, dass ich hineingehen werde. Traurigkeit überfällt mich, als ich auf den Eingang zugehe, denn es gibt keinen Weg zurück. Ich schluchze und die Tränen laufen mir übers Gesicht. Trotz aller Verzweiflung bin ich mir darüber im klaren, dass andere Menschen mich beobachten, meine Kameraden etwa und auch ein Pärchen, das nahe dem sanft gekrümmten Weg zum Eingang liegt. Ich kehre nicht um und gehe hinein. Hellen Lichtschein kann ich im Inneren erkennen, auch eine engelsgleiche Gestalt, leuchtend im gleißenden Inneren. Zwei Worte überfallen mich: "Grausame Zärtlichkeit"
Ich wache auf.

Inspired by Charlie.

Mittwoch, 4. April 2007

Veranstaltung in China (T)

Mora und ich haben riesengroßen Veranstaltungsraum mal kurz verlassen. Als wir in den zentralen Zuschauerraum wieder hineingehen hören wir Protestrufe und bemerken aufgebrachte Menschen. Der gesamte Saal ist mit Chinesen besetzt. Wir sind in China. Offenbar möchten wir eine Theateraufführung ansehen oder ein Konzert anhören. Mir ist klar, dass die anderen Zuschauer ihre Ablehnung ernst meinen. Wir sind nicht willkommen. Mora hat inzwischen den Raum verlassen und wartet in den Fluren. Ich habe ihr gesagt, dass wir in einem anderen Rang oder in einem anderen Abschnitt des Saals sicherlich einen Platz finden werden, selbst wenn wir in diesem zentralen Raum nicht willkommen sind. Ich gehe weiter in den Saal hinein und spreche einen Zuschauer an, der vielleicht meine Sprache verstehen könnte. Er versteht mich nicht. Ich spreche einen zweiten Zuschauer an, denn ich möchte ihm meine Beweggründe erklären, warum ich hier bin. Er könnte dann laut den Protestierenden in deren Sprache meine Worte weitergeben. Auch er versteht mich nicht. Schließlich entdecke ich jemanden, der etwas Ähnlichkeit mit einem Deutschen hat. Er versteht mich. Ich erkläre ihm einiges und er spricht laut zu den Zuschauern. Die Menschen hören zu. Aber ich merke, dass er mich nicht gut genug versteht, um meine Beweggründe verständlich und nachvollziehbar weiterzugeben. Die Menschen protestieren weiter. Ich muss aufgeben und gehe zu Mora zurück. Mir wird klar, dass ich der Veranstaltung nicht werde beiwohnen können.

Dienstag, 3. April 2007

Auf dem Waldweg, in der Kantine (T)

Als es dämmert, entschließe ich mich, nun zurückzufahren. Der Waldweg ist so eng, dass ich das Auto nicht wenden kann. Als ich mehrere Minuten rückwärts gefahren bin, fahre ich vorwärts wieder zurück, weil ich etwas vergessen habe oder an der ursprünglichen Stelle noch etwas tun will. Dann fahre ich wieder rückwärts los. Dies passiert mir mehrere Male. Schließlich bin ich schon so müde, dass ich fürchte, beim Rückwärtsfahren einzuschlafen. Ich überlege, was die Konsequenz sein würde, wenn ich rückwärts mit der Geschwindigkeit von etwas mehr als 30 km/h in den Wald abkommen würde. Die Alternative wäre, von meinem Standplatz vorwärts weiter zu fahren, schließlich auf die Landstraße einzubiegen und nach einem Umweg von mehreren Kilometern an meinem Ziel anzukommen.
Diane und ich sind jetzt in einer Kantine oder in einem Selbstbedienungsrestaurant. Es gibt ein Buffet. Wir stehen vor dem Buffet und wollen mit der Auswahl beginnen. Eine Frau spricht mich an und ich spüre, dass sie einen erotischen Kontakt sucht. Ich bin mit Diane hier und ich weiß, dass sie sich zurückgesetzt fühlen würde, wenn ich den Flirtversuch aufnehmen würde. Ich habe schon den Teller in der Hand und will nun die Speisen auswählen, als eine andere Frau sich von mir von hinten nähert. Sie fasst mich an, weiter von hinten, mir gefällt es. Ich weiß intuitiv, dass es eine alte Frau ist. Nun berührt sie mich zwischen den Beinen, ich werde erregt und mir wird klar, dass ich trotz Dianes Anwesenheit auf die erotischen Avancen eingehen werde. Dianes Gesicht und vor allem ihr verärgert zuckender Mund zeigen, dass es auf eine Auseinandersetzung hinausläuft. Als nächstes sehe ich, dass Diane auf die Frau zugestürzt ist und dass die Frau auf dem Rücken auf dem Boden liegt. Sie hat lange blonde Haare, ist gar nicht alt sondern jung und hat starke Ähnlichkeit mit meiner Freundin Karin in Inching. Die Frau ist von Dianes Aggressivität überrascht und versucht, sich zu rechtfertigen: Sie kenne mich schon lange, sie sei vertraut mit mir und sie habe mich eben von hinten wiedererkannt. Die Situation ist klar. Diane akzeptiert mein Tändeln mit anderen Frauen nicht. Ich kümmere mich nicht mehr um die Frau, auch wenn sie vielleicht wirklich Karin ist.
Als wir unser Mittagessen beendet haben, gehen wir in dem Gebäude einen langen Flur entlang. Wir sehen weit hinten am Fenster die beiden Frauen stehen, die sich intensiv miteinander unterhalten, offenbar über die Vorfälle in der Kantine. Ich stehe innerlich zwischen den Frauen und Diane und verhalte mich so, dass klar wird, dass mir die Partnerschaft mit Diane wichtiger ist. Dennoch hätte ich gerne den Freiraum für die beiden Frauen gehabt.

Montag, 29. Januar 2007

Gefrorene Fische (T)

Ich bin wieder ständig und unruhig unterwegs. Durch die Stadt, am Strand. Jetzt benutze ich auch mein Motorrad. Auf der Strandpromenade. Ich spüre die Kraft beim Beschleunigen, unerwartet stark.
Entlang einer Straße stehen die Marktbuden. Ich bin zu Fuß unterwegs und gehe an der Rückseite der Buden in der schmalen Lücke zu den Häusern entlang. Aus einem Wagen, in dem gefrorene Fische liegen müssten, höre ich rumpelnde Geräusche. Eine Marktfrau erzählt einer Kundin, dass man diese spezielle Fischsorte immer zusammen einfrieren und lagern müsste, auch mit den jungen Fischen zusammen. Wenn sie nämlich auftauten, begännen sie sofort mit den anderen zu vögeln.

Sonntag, 28. Januar 2007

Körperkontakt zu dritt (T)

Allen, Diane und ich sind in Allens Wohnung. In der Küche. Wir unterhalten uns, die Stimmung ist sehr gut. Aus den Gesprächen ergibt sich, dass ich Allen bitte, mir mal seinen Schwanz zu zeigen. Er öffnet seine Hose, ich gehe zu ihm und nehme seinen Schwanz in die Hand. Er ist schwer, in der Erektion viel größer als meiner, und ich spüre die Form und die Schwere in meiner Hand. Diane ist auch aufgestanden und sie zieht sich aus, als ich diesen Vorschlag mache. Ich führe Allens Penis von hinten an Diane heran und er gleitet in sie hinein.

Donnerstag, 11. Januar 2007

Tchibo (T)

Bei Betrachten meines Zimmers fällt mir ein, dass ich die Selbstschussanlage noch nicht gekauft habe. Sie sollte im Regal stehen. Auf mich gerichtet.
Es gibt sie gerade bei Tchibo zum Erwerb.

Dienstag, 9. Januar 2007

Geburt in meinem Zimmer (T)

Auf dem Parkettfußboden in meinem Zimmer, in der Mitte der großen freien Fläche sehe ich eine Wespe oder Biene. Ich will sie töten, greife eine Fliegenklatsche und gehe näher heran. Anstatt des einzelnen Insekts sehe ich jetzt einen kleinen Turm aus Bienen oder Wespen, der gerade aber dennoch lebendig an dieser Stelle steht. Die Insekten sitzen eine auf der anderen. Der Turm ist also so dick wie die Insekten und etwa 10 Zentimeter hoch. Als ich zuschlagen will, steht dieser Turm auf einem dicken braunen wabbeligen Etwas. Es muss Scheiße sein, die Menge und die Konsistenz deuten auf einen Menschen mit leichtem Dünnpfiff als Verursacher hin. Wenn ich jetzt zuschlage, überlege ich, habe ich das Ganze als Spritzer im ganzen Zimmer verteilt. Währenddessen hat sich die wabbelige Masse verändert: Sie bewegt sich und plötzlich reißt die Oberfläche wie eine Haut auf. Ich sehe ein kleines Fohlen, etwa 20 Zentimeter lang, das sich langsam auf der Seite liegend durch sanfte Bewegungen aus der Haut herauswindet. Es ist verklebt wie ein Neugeborenes.
Für mich ist klar: Das braune Etwas muss eine Gebärmutter gewesen sein, die vor kurzem einem Pferd herausoperiert wurde. Das Fohlen lebt.

Freitag, 5. Januar 2007

Auf See und im Hafen (T)

Ich kehre offenbar von einer Fahrt mit dem Schiff zurück. Am Hafen werden Lagerhallen und Häuser als Übernachtungsgelegenheiten, als Imbißstände und Marktstände genutzt.
Wir essen etwas und wollen jetzt zu Bett gehen. Jetzt bespreche ich mit einer Begleiterin, wo sie übernachten könne.
Später trete ich dennoch mit den Kindern in ihr Zimmer. Sie steht auf, geht im Schlafanzug auf der Suche nach einer anderen Schlafgelegenheit an mir vorbei und sieht mich mit einer Mischung aus erfüllter Erwartung, Amüsement, nachgiebiger Überlegenheit und Spott an.

Dienstag, 7. November 2006

Medikament (T)

Ich bin in einer alten italienisch anmutenden Stadt. Ich habe dort ein Zimmer in einem verfallenen Haus. Das Leben allerdings spielt sich auf der Straße ab. Ich habe einige Bekannte.
Jetzt allerdings fahre mit Diane im Auto zu einem Treffen. Wir wollen offenbar jemanden von Dianes Bekannten treffen um Rat einzuholen. Wir betreten die Lagerhalle und Diane und ich gehen durch die menschenleere Halle in eine verborgene Ecke. Auf ein Signal hin tritt jemand hervor. Ich denke spontan daran, dass sich die Leute hier offenbar versteckt halten. Wie Menschen, die von der Polizei gesucht werden. Den jüngeren Mann, der vor uns steht, kenne ich nicht. Ich hatte einen bereits mir bekannten Menschen erwartet. Wie Diane mir erklärt, ist er Arzt. Jetzt spricht die Ärztin mit mir. Entweder hat sich der Arzt in einer Frau verwandelt oder es gibt auch eine Ärztin unter den Menschen, die hier so abgeschieden leben. Sie sagt, dass dieses Medikament, das sie mir empfiehlt, mir helfen werde. Ich denke an einen eventuellen Zusammenhang mit Inga, mit der Diane und ich uns zum Sex zu dritt treffen wollen. Mir ist nicht klar, wieso sich plötzlich alles um mich dreht und warum ich behandelt werden müsse. Diane hat offenbar schon vorab Gespräche geführt.
Die Ärztin will mir die Wirkungen des Medikaments vorführen. Wir gehen dazu zu einem Waschbecken. Über dem Becken hält die Ärztin nun eine Maus oder Ratte mit einer Hand fest und führt ihr eine Pipette mit dem Medikament durch das Maul ein, so dass sie hinten wieder herauskommt. Ich wundere mich darüber, da auf diese Weise ja sämtliche Eingeweide durchstoßen werden. Jedenfalls hat das Tier nun das Medikament aufgenommen. Die Ärztin demonstriert mir nun, wie das Medikament das Leben verlängert: Sie schneidet Stücke vom Schwanz ab, so dass wir schließlich eine Vielzahl von daumendicken Stücken im Waschbecken liegen haben. Das Tier hat keinen Schwanz mehr und ich erkenne jetzt, dass es in einer Vorrichtung am Wasserhahn hängt und dass auch teilweise das Fell entfernt ist. Man sieht das Bindegewebe, darunter das Fleisch und kann die regelmäßigen Atembewegungen des Tiers erkennen. Mir kommt es ebenfalls so vor, als wäre das Medikament wirksam. Denn ich hätte nicht erwartet, dass ein Tier nach dieser Behandlung noch lebt. Die Ärztin, Diane und ich unterhalten uns weiter. Es scheint mir, dass nur ich von der Vorführung und dem Gedanken an eine Medikamentengabe an mich abgestoßen werde. Als ich wieder hinsehe, sieht das Tier wie ein schweratmendes Kaninchen aus, fast ohne Fell und in duldsamer, ins Unvermeidliche fügsamer Pose. Eine Mitarbeiterin hängt den Kopf wieder in der Vorrichtung ein, damit das Tier besser beobachtbar ist. Offenbar finden alle Anwesenden den Umgang mit dem Tier angemessen. Mich beschäftigt die Frage, wieso das Medikament für mich geeignet sein sollte und was sich die Ärztin und Diane davon versprechen.

luag

Tagebuch in der Lebensmitte

Personen


Luag: Auf dem Weg zur Lebensfreude

Diane: Partnerin ab 07.2005

Allen: Dianes Freund zwischen 12.2006 und 03.2007

Mora: Ehefrau, seit 07.2005 getrennt lebend, seit 11.2005 mit Robert verbunden
Miri, Hari, Jess: Töchter
Fried, Bell, Pete, Lola: Brüder / Schwestern

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bereit
nein. nicht nach einem besseren. nach überhaupt...
luag - 2008-07-23 14:14

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