E

Donnerstag, 10. Juli 2008

überrascht und verwundert : 2 (E)

Scheidung erst, wenn Jess 18 ist [Zitat von Mora in Luag : überrascht und verwundert]


Letzte Themen von Mora vor der Abreise nach China.

  • Wenn ich keinen Unterhalt bekomme, weil Robert hier wohnt, muss er wieder ausziehen - setze mir einen Termin, bis wann er ausgezogen sein muss

Dienstag, 8. Juli 2008

überrascht und verwundert (E)

Aber erst zum Jahresende, wenn ich mit meinem Beruf klar bin.[Zitat von Mora in Luag : zwischen innerer Verpflichtung und wirtschaftlichen Erwägungen schwankend]

Beim Telefonanruf von Mora wegen der letzten Absprachen vor ihrer Abreise nach China erwähnte ich, dass ich zum Jahresende die Scheidung einleiten wolle.

Ihre Reaktion:
  • Ich habe noch keine Berufstätigkeit gefunden - ich bin vom Museum abgelehnt worden
  • ich will in meinem Beruf arbeiten - das war mein größter Fehler, dass ich meine Berufstätigkeit nicht konsequent betrieben habe
  • Jess braucht sehr viel Hilfe in der Schule - das wird noch so weitergehen
  • Scheidung erst, wenn Jess 18 ist
  • Willst Du mir dann keinen Unterhalt mehr zahlen - Robert kann mich nicht unterhalten

Sonntag, 29. Juni 2008

weinend und lebensfroh (E)

Gelöste Stimmung, freudiges Erleben, Vertrauen vielleicht sogar.[Luag : sicher und lebensfroh]

Achtsame Stimmung, behutsames Erleben, Harmonie zwischen allen Beteiligten.
Und: Eine ganz andere Bedeutung für den Slogan "Abwechslung? Aber sicher!"
Erwin, Diane und ich verstanden uns beim zweiten Treffen wiederum sehr gut miteinander, doch Erwin hatte viel vor, ehe er mir die versprochene Massage gab und wir schließlich doch noch beim Sex zu dritt ankamen: Hausführung, Motorrad zeigen, Bausünden im Ort besichtigen, Abendessen machen, essen. Und reden.
Fast den ganzen Tag heute reflektierten Diane und ich über sein Leben, seine Ansichten, seine Enttäuschungen, seine Wünsche, sein Verhalten. Und über die drei Stunden gemeinsame körperliche Nacktheit.
"Ich könnte mich in ihn verlieben", sagt Diane heute.
Schon heute am frühen Morgen bei der Nachhausefahrt kamen mir die Tränen. Weil ich Angst davor habe, dass das Mechanische beim Sex zwischen uns Dreien auch irgendwann zwischen Diane und mir vorherrschen könnte? Weil ich spürte, dass ich nicht mehr wie früher schon beim Erkunden und Spüren fremder Körper erregt werde? Weil ich mich von der Illusion verabschieden musste, dass ich leichter einen Zugang zu Menschen finde, die ich auch in intimen Situationen kennengelernt habe? Weil ich Eifersucht spürte, als Erwin schließlich kurz vor dem Anziehen Diane sehr zärtlich berührte und ich irritiert ihre neuerlich und umfassend aufflammende Erregung bemerkte? Weil ich kein Bedürfnis danach hatte, gleich zu Hause Diane und mich allein zu spüren? Weil ich merkte, wie fragil das Glück mit Diane ist und dass es keine Sicherheit gibt?
Wieder und wieder kamen heute die Momente des Weinens in einer nie zuvor gefühlten Nähe zu Diane.
Der größte Moment meiner Lust war es, Dianes Freude am Zusammensein mit Erwin zu sehen und zu spüren. Und es bleibt die Freude über den schönen Abend für uns alle, über die Erfahrung, uns offen zu begegnen und über den Erfolg beim Überwinden meiner selbst gesteckten Grenzen.

Dienstag, 24. Juni 2008

zuversichtlich (E)

Menschen die dieses Wunder an anderen bewirken können, sind selbst weitgehend frei von solchen.[via Thot im Kommentar zu luag: aufgekratzt]

Der Psychiater fragt aufmerksam nach dem Alter von Diane und ihren Kindern, zum Grund der Trennung von Mora, bei der Erwähnung sexueller Kontakte mit Männern und bei meinen Ausführungen zum Thema "Beruf".
Er wirkt warmherzig, aufmerksam und zugewendet. Er rät mir, das Joggen zu beginnen, mir Arbeit zu suchen, Diane öfter eine Freude zu machen und eine Psychotherapie zu beginnen. Ich bräuchte einen Freund.
Er verschreibt Citalopram 20 mg.

Sonntag, 22. Juni 2008

Diane in echt (E)

Was macht Ihre/n Traumfrau/mann aus?
er ist ein aktiver mann, der sich mag und pflegt. er hat einen wachen blick, ist aufmerksam und klug und kann mich zu lachen bringen. er möchte hinhören und verstehen (auch sich selbst) und kann über sich reden. er ist teamfähig und kann fehler zugeben und aus ihnen lernen. er ist ein zärtlicher, leidenschaftlicher und phantasievoller liebhaber.

Was ist Ihnen wichtig in einer Beziehung?
liebevoller umgang miteinander, gemeinsames wachsen, vertrauen, offenheit, respekt, gemeinsame interessen, sex.

Was bedeuten Ihnen Ihre Eltern?
sie haben große baustellen in meinem leben hinterlassen, aber sie haben mir auch viele stärken mitgegeben.

Worüber können Sie lachen?
über situationskomik.

Worauf sind Sie stolz?
auf meine innere beweglichkeit und auf meine kinder.

Wovor haben Sie Angst?
soziale kälte, krieg, krankheiten, die meine willensäußerung und meine handlungsfähigkeit einschränken

Wofür würden Sie Ihr Leben riskieren?
für das leben aller, die mir sehr am herzen liegen.

Welches Sternzeichen haben Sie?
steinbock, aszendent krebs

Lesen Sie gerne? Welches sind Ihre Lieblingsbücher?
nick hornby macht spaß, peter hoeg ist spannend zu lesen, von john irving habe ich ganz viele bücher. aber am meisten lese ich momentan in meinen garten- und hundebüchern :-)

Wie sieht für Sie ein "Traumurlaub" aus?
ich laufe in den schönen städten auch durch die "hässlichen" viertel, esse und trinke, was die einheimischen essen und trinken, lausche ihrer sprache und ihrer lieder, probiere ihre tänze und freue mich, wenn ich schaffe, mich einen moment lang als einer der ihren zu fühlen. außerdem habe ich eine intensive beziehung zur natur und bewege mich gern in ihr.

Würden Sie sich als tierlieb bezeichnen?
mein hund und mein kater sind in manchen zeiten bessere kameraden gewesen als meine männer ;-)

Wie wichtig ist Ihnen Geld?
ich kann es ohne probleme ausgeben und wenn ich jeden cent dreimal umdrehen muß, nervt mich das schon, aber die wirklich wichtigen dinge des lebens haben mit geld nichts zu tun.

Können Sie kochen?
gut und gerne!

Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück?
was du willst.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
nacktbaden im see, meinen garten pflegen, grillen, radfahren, mit dem hund laufen, mit den kindern spielen, lesen, kochen, tanzen (tango argentino), malen, fotografieren, computern. ich hab bestimmt was vergessen.

Gehen Sie gerne ins Kino? Welche Filme mochten Sie besonders?
"der freie wille" hat mich tief bewegt, "emmas glück" ist ein herrlicher film. "brot und tulpen" war gut. "atanajuat" war supergut. tja, solche filme halt... :-)))

Welche Musik hören Sie gerne?
philip glass ist toll, portishead, jan garbarek, goran bregovic. klezmer höre ich gern. nickelback auch. aerosmith. lhasa de sela. grönemeyer. manchmal auch schlager, dann kommen alle aus ihren zimmern und fragen, ob es mir gut geht. :-) manchmal metal, dann warten alle, bis der anfall vorübergeht. :-)))

Was schätzen andere an Ihnen?
meine lebenslust, glaube ich. wahrscheinlich auch meine zuverlässigkeit. vielleicht meine offenheit. bestimmt meine sinnlichkeit. aber alles hat seine andere seite und über die stolpere ich eher.

Was bedeutet Religion für Sie? Glauben Sie an Gott?
ich glaube an den sinn.

Was ist Ihnen peinlich?
dabei erwischt zu werden, einen fehler nicht zugeben zu können.

Was bedeuten Ihre Freunde für Sie?
ich freue mich immer, wenn ich welche habe und versuche, die freundschaften nach kräften zu pflegen. allerdings verbringe ich viel zeit mit meiner familie (partner eingeschlossen) und mit mir. daher fällt mein freundeskreis eher klein, aber fein aus.

Freitag, 20. Juni 2008

beeindruckt (E)

Psychologe 9 will nicht das Beste für mich.[via luag: sauer]

Psychologe 10 stellt die Verdachtsdiagnose "Biploare Störung" und lehnt eine weiterführende Behandlung ab mit der Begründung, für diese Problematik gäbe es einen anderen Spezialisten im selbstgegründeten "Qualitätszirkel" am Ort. Voraussetzung sei allerdings eine Medikation, damit die anstehende Therapie auch erfolgsversprechende Basis habe.
Ich solle also erst bei einem Psychiater die Verdachtsdiagnose überprüfen lassen, das vom Psychiater zu verschreibende Medikament einnehmen und mich um eine Therapiemöglichkeit bei dem Kollegen oder anderswo bemühen.

Dienstag, 27. Mai 2008

zuversichtlich (E)

Heute Einführung ins Klopfen als Akupressur (EFT).
Danach Tiefenentspannung mit Lösung von Blockaden in Hypnose.
Durch den Kopf gingen mir die Frauenthemen und das Erlebnis, als ich im Alter von etwa sechs Jahren durch einen Steinwurf eines Spielkameraden ohnmächtig wurde und erst nach mehreren Minuten auf dem Erdboden liegend mit Sand zwischen den Zähnen wieder erwachte.
Meine Blockaden sammelte ich auf Anweisung des Coaches in einem Eisblock in meinem Körper. Wider erwarten war der Eisblock recht klein, etwa wie ein größeres Wasserglas, jedoch unregelmäßig kegelförmig.
Nach der Anweisung, den Eisblock zu schmelzen, erschien mir das Bild eines Feuerwerfers aus dem zweiten Weltkrieg, mit dem Häuser angezündet wurden. Ich entschied mich jedoch für einen Gasbrenner wie er beim Verlegen von Bitumen auf Dächern verwendet wird. Das Eis schmolz bis auf einen schnapsglasgroßen Schlakerest mit ähnlicher Konsistenz wie die Rückstände eines Gletschers.
Der Wasserdampf sollte nun meinen Körper erfüllen, doch der Kopf blieb schwarz. Der Hals war offenbar intakt, aber wie von einer Scheibe abgetrennt. So, als ob das Messer einer Guillotine den Hals trennte.
Der Schlakerest in meinem Bauch (etwa in der Magengegend) blieb bis zum Ende bestehen. Dennoch aber sammelte ich Blockaden in den offenen Händen, um die Handflächen schließlich in einer fast konvulsivischen Kraftanstregung umzudrehen und damit die Blockaden fallen zu lassen.

Dienstag, 20. Mai 2008

mitgemacht und kritisch (E)

Eine Stunde geredet beim Hypnose-Coach.

Dann eine Entspannungs-Hypnose mit folgenden Fragen:
  • Ist Dein Unterbewusstsein offen? Nein
  • Was ist nötig, dass Dein Unterbewusstsein offen wird? Zeit
  • Weiß Dein Unterbewusstsein den Grund Deiner Probleme? Ja
  • Hat Dein Unterbewusstsein eine Lösung dafür? Ja
  • Wird Dein Unterbewusstsein im Rahmen der Hypnose an den Problemen arbeiten? Nein

Folgende Vorschläge des Coachs:
  • Klopfen in der Akupressur (EFT)
  • Rückführung
  • Psychosynthese

Hinweise des Coachs:

Dienstag, 8. April 2008

beim Nachspüren (E)

Aus dem Gedächtnis:
"Ich habe das erste Jahr im Weblog nochmal durchgelesen. Was ich alles mitgemacht habe!"
"Was könntest Du außerhalb unserer Famile machen?"
"Du hast von 4 Punkten des Dominikanerpaters höchstens einen umgesetzt."
"Das Sterbeseminar hat Dir doch auch etwas gegeben. Nur dass halt die Frauen wieder dazukamen ..."
"Wann hast Du die Anzeigen aufgegeben?"
"Was suchst Du bei der anderen Frau?"
"Vögeln. Sie hat reagiert auf das Stichwart 'Tantra' ."
"Wieso nicht mit mir?"
"Die Entwicklung der Partnerschaft kommt zu einem Stop, wenn man sich Energie für eine Nebenbeziehung nimmt."
"Ich habe nichts, was mich interessiert."
"Auch ich interessiere Dich also nicht."

Mittwoch, 2. Januar 2008

zwischen innerer Verpflichtung und wirtschaftlichen Erwägungen schwankend (E)

Heute im Telefonat mit Mora wieder das Thema "Scheidung" angesprochen: Ich will in diesem Jahr die gerichtliche Scheidung bewirken.
Vor knapp einem Jahr hatte ich es ihr im persönlichen Gespräch angedeutet. Anlass war damals mein Gefühl der Gebundenheit an Mora, das ich in den Diskussionen und Erlebnissen rund um Allen gespürt hatte.
Diesmal war der Auslöser die Ummeldung des ersten Wohnsitzes nach Stossau, die heute wegen der Ummeldung des Autos notwendig geworden war.
Moras Reaktion: "Aber erst zum Jahresende, wenn ich mit meinem Beruf klar bin."

luag

Tagebuch in der Lebensmitte

Personen


Luag: Auf dem Weg zur Lebensfreude

Diane: Partnerin ab 07.2005

Allen: Dianes Freund zwischen 12.2006 und 03.2007

Mora: Ehefrau, seit 07.2005 getrennt lebend, seit 11.2005 mit Robert verbunden
Miri, Hari, Jess: Töchter
Fried, Bell, Pete, Lola: Brüder / Schwestern

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