Montag, 14. April 2008

beim nachspüren (D - E)

aus dem gedächtnis:
"eigentlich will ich gar nicht mehr, aber ich treffe sie nächsten donnerstag."
"die andere frau ist keine gefahr, nur wir beide können uns gefährlich werden, diane."
"ich lasse mich nicht von dir einschränken und erziehen!"
"ich weiß nicht, warum ich hier bin - einfach, weil es mich zu dir hinzieht."
"ich bin gekommen, weil ich dich trösten wollte."
"nach drei minuten bin ich schon wieder in der verteidigungshaltung."
"wir haben gleich am donnerstag miteinander geschlafen, es war sehr schön."
"wir haben die tage vorher und nachher viel miteinander telefoniert. die gespräche haben mir gut getan."
"dieser kraftaufwand, miteinander zurechtzukommen!"
"du bist ein harter brocken, diane. ich soll mich hier im aldi entscheiden? jetzt sofort?"
"jetzt hast du wieder alles erreicht, du alte ratte! aber was bekomme ich dafür? wir haben noch nicht abgesprochen, was wir in zukunft anders machen, wie wir uns in krisen verhalten wollen."
"alles erledigt. sie war sehr still. sie ist enttäuscht. sie hat mir ja auch viel geholfen."
"wir müssen die listen füreinander machen - was wir überhaupt nicht aushalten und was wir uns wünschen."
"ich dachte auch: oh nein, jetzt fängt das alles wieder von vorne an."
"wir drehen jetzt unseren eigenen film, diane. das ging mit mora nie. sie wollte keinen eigenen film."
"es war standardsex. wir waren im bett immer unterwegs, sie bewegt sich sehr viel. ein bißchen wie hunde untereinander. aber es muß alles leider sehr hygienisch sein. den finger im popo mag sie nicht. ich habe ihr auf den hintern gehauen, darauf hat sie reagiert. einen orgasmus hatte sie wahrscheinlich nicht, aber ich habe aus versehen abgespritzt. nein, nicht in ihr - auf den bauch. sie ist mit meinem sperma auf dem bauch abends schlafen gegangen, hat sie mir gesagt. ich habe mich auch zwei tage lang nicht geduscht, ich rieche nach erdbeeröl. das hatte ich ihr als geschenk mitgebracht. vorher sagte sie, sie wolle zärtlichkeit, hinterher sagte sie, der sex hätte härter sein dürfen, auch anal wäre ihr recht gewesen. aber um härter zu stoßen, war ich nicht steif genug."
"daß du dich mit mir über mein schönes erlebnis freuen kannst, finde ich toll!"
"ich habe das video nicht anschauen können, nur die ersten vierzig sekunden. ich bin heute immer nah an den tränen."
"du bist so liebevoll zu mir. wie habe ich dich mit meinem hass gequält!"
"jetzt beginnt alles von vorne, diane!"

Sonntag, 13. April 2008

mail von luag (D - N)

Ich will nicht haben, dass Du unruhig sein musst. Mach doch nen Spaziergang hierher zu mir, Diane. Eine Stunde ohne Dich werden die Kids schon aushalten.

Ich spüre, wie verunsichert Du bist. Jetzt gibt es keinen Grund mehr. Ich habe derzeit keinen Überdruck an angestautem Hass auf Dich in mir wie in der vorletzten Woche. Du musst Dich also nicht vorsichtigst bewegen im Umgang mit mir. Wir müssen dazu zurückfinden, dass Du Dich traust, Du zu sein, Diane.

Du bist die Partnerin für mich. Du hast mir gestern soviele Signale gegeben.

Ich spüre wieder eine innere liebevolle Zärtlichkeit für Dich, die ich schon lange nicht mehr gespürt habe, wahrscheinlich nicht mehr seit unserem Zusammenfinden nach der Allen-Episode..

Samstag, 12. April 2008

aus dianes tagebuch (D - E)

alles neu
ich wußte es -
wenn er vor mir steht,
bricht mein gerüst aus
zorn und vernunft
mit einem lächeln
zusammen.

er ist es.
ich bin es.

Freitag, 11. April 2008

mail von luag (D - N)

Du warte(te)st auf ein Zeichen, Diane. Ich spüre das jetzt anders als damals. Etwas mehr von Deiner Seite. Aber es geht noch immer nicht.

Donnerstag, 10. April 2008

mail von luag (D - N)

Ich höre gerade den Satz: "Ich vermisse die Herzwärme." Ja, von TGH persönlich :-)

Du warst die erste, die sie vermisst hat. Jetzt bin ich es. Und Du weiterhin, wie nie zuvor vermutlich in der Zeit mit mir.

Diane, ich möchte Dich schütteln. Liebevoll. Wir sind beide blockiert. Und das im Übermaß.

Im Französischen gibt es einen schöne Abschiedsgruß in Briefen: Je te laisse.

Ich lasse Dich, Diane. Du sein. Allein sein. Bei Dir sein. Bei mir sein. Bei Deinen Aggressionen sein. Bei Deinen Ängsten sein. Beim Tod sein.

Aber komm irgendwann zurück! Oder lass mich rein!

sms von luag (D - N)

mein date ist sehr (ent)spannend verlaufen. bin jetzt auf der rückfahrt, diane. wie geht es dir?

Mittwoch, 9. April 2008

mail von luag (D - N)

Bei mir schwankt die Stimmung in schnellen Rhythmen. Im Moment geht es mir wieder sehr gut. Hab heute Abend mit Allen telefoniert. Hat mich aufgemuntert.

(...)

Bin neugierig, was in Dir gewachsen ist - und unter Schmerzen gerade geboren wird.

Nein, das ist keine Ironie oder Sarkasmus - ich bewundere Dich.

Für uns:
Lieber Tod, bitte segne mich,
damit ich noch am Leben bleib.
Bitte schenk mir Kraft fürs Leben.

mail von luag (D - N)

Bitte... töte nicht ab, was noch da ist.

Ich bleibe auf jeden Fall in Stossau, Diane.

Weinen.

sms von allen an diane (D - N)

lösung für was? du bist traurig mit oder ohne luag... ruf mich heute abend an, schatz :-)

Dienstag, 8. April 2008

beim Nachspüren (E)

Aus dem Gedächtnis:
"Ich habe das erste Jahr im Weblog nochmal durchgelesen. Was ich alles mitgemacht habe!"
"Was könntest Du außerhalb unserer Famile machen?"
"Du hast von 4 Punkten des Dominikanerpaters höchstens einen umgesetzt."
"Das Sterbeseminar hat Dir doch auch etwas gegeben. Nur dass halt die Frauen wieder dazukamen ..."
"Wann hast Du die Anzeigen aufgegeben?"
"Was suchst Du bei der anderen Frau?"
"Vögeln. Sie hat reagiert auf das Stichwart 'Tantra' ."
"Wieso nicht mit mir?"
"Die Entwicklung der Partnerschaft kommt zu einem Stop, wenn man sich Energie für eine Nebenbeziehung nimmt."
"Ich habe nichts, was mich interessiert."
"Auch ich interessiere Dich also nicht."

zuversichtlich (G)

... du willst ja vom lieben sowieso nichts wissen.[via Diane in Luag : ende]

Ja, das ist so. Ich will vom Lieben nichts wissen. Nie werde ich etwas vom Lieben verstehen.
Ich gehe schon seit Jahren vom Wissen weg.
Was ich kann: Ich kann mit Dir zusammen leben. Und es zieht mich zu Dir hin. Manchmal meine ich, Liebe zu fühlen.
Ich merke, dass Du das Zusammenleben mit mir nicht aushalten willst. Ich fühle aber, dass es Dich auch jetzt immer noch zu mir hin zieht.

Mensch Diane: Gestern nachmittag im Bett habe ich DICH gespürt. Warum musst Du mit Wasser löschen und hinter die Grenze zum Abend hin schieben in der Hoffnung auf Vollkommeneres?
Im Park später haben wir beide unsere Ablehnung gespürt. Warum nahmen wir beide (zuerst Du, dann ich) das nicht an, was da war? Jedes willentliche Verschieben hat nichts mit DEM Leben zu tun, das wir beide suchen.

Das Glück und die Liebe sind da. Nicht weit von Dir. DU bist blockiert, es zu greifen. Wie ich es so oft bin.[via Luag : Mail an Diane]

aus dianes tagebuch (D - E)

zuviel des schlechten
ja, es handele sich auch um rache
und um bestrafung, aber auch um neugier.
es interessiere ihn doch sonst nichts.

nein, auch ich interessiere dich nicht.
aber ich bin mir zu schade, um ewig
für deine rache herzuhalten, während
die andere zärtlichkeit bekommt.

er lasse sich nicht einschränken und bestimmen!

lebwohl
hab ich gesagt und
nimm alles mit, ich möchte nicht,
daß du wiederkommst.

ende (D - E)

so, nun bist du ganz frei, luag.
nichts auf der welt schränkt dich mehr ein.

und niemand liebt dich mehr -
aber du willst ja vom lieben sowieso nichts wissen.

aus dianes tagebuch (D - E)

erstarrt
Ich bin gestärkt und für Dich da - für Dich.
Ich halte Dich aus.
Ich umarme Dich, gebe Dir einen zarten Kuss
auf Deine schöne Lippen.
Lehn Dich an!
Ich liebe Dich, Diane.!!!

am 30. habe ich eine annonce aufgegeben.
wir haben fotos getauscht und telefoniert.
ich will kontakt und vögeln, sie reagierte auf "tantra".
jetzt donnerstag treffe ich sie.

Donnerstag, 3. April 2008

haltlos (D - E)

Ich habe Angst; die Logik des Lebens will, daß ich in dem Augenblick, da ich ihm alles übrige opfere, Renaud verschwindet; ein plötzliches Verschwinden sähe ihm nur zu ähnlich, ich bin nie sicher, ihn daheim wieder vorzufinden, wenn ich weggehe, und so lange wie heute bin ich nie weggewesen.

Seine Augen überfliegen die vier Horizonte; er ermißt, was die Welt hier, dort, da drüben ihm verheißt. Er blickt wieder mich an; er schaut abermals ins Weite. Sein Gesicht ist tot, völlig verzweifelt. Ja, er ist tatsächlich indifferent; ein für allemal ist das Leben ihm nicht genug.

Ich versuche in einem fort, der Liebe zu entschlüpfen, aber sie kriegt mich immer wieder zu fassen, und zwar im unwahrscheinlichsten Augenblick. Du hast es ja erlebt. Ich bin vor ihr weggelaufen und habe sterben wollen, und als ich dann tot war, was finde ich? Die Liebe. Nochmals sie. Ich wette um ein Glas Bier: wenn ich endgültig im Grabe liege, dann werde ich das Opfer einer Leichenschänderin..."
[christiane rochefort, das ruhekissen]

wie fühlst du dich nach dem lesen unseres weblogs, diane? ändert sich jetzt auch dein weblog? :-x[sms von luag, heute, 17:31]

ich weine seit gestern mittag.

erstaunt (P)

"... ich dachte, daß ich dich zum Leben erwecken könnte, daß du noch für mich leben würdest, aber du bist schon lange gestorben. ... "[Gontscharow, Iwan A.: Oblomow, München 1980, S. 487, zitiert nach Luag : traurig, 11.06.2005]


Deine letzten drei Wortmeldungen an meine Adresse zusammengenommen bilden die schönste Liebeserklärung, die ich je erhalten habe.
[via Luag : mail, 01.07.2005]
Der Klinikplatz ist reserviert.
[via Luag : erleichtert, 20.05.2005].
Diane frägt: "luag?"




Glückliche Tage mit Diane in Madorf. [via Luag : glücklich, 26.07.2005]

Diane spürt den schwarzen Stachel. [Diane in Luag : offenbarung, 27.07.2005]


Ich freue mich, dass Diane mit Umsicht herrscht: "Ich liebe sie in ihrer Freigiebigkeit und Weitsichtigkeit."
[via Luag : Schwer am Überlegen, 31.08.2005].
Diane erkennt: "Es wird keine Beziehung zwischen uns geben, wenn Du mich zuerst so behandelst und mich dann um den Finger wickelst."



Diane und ich erleben uns vertraut und ausgelassen.
Ich genieße die Natur, die Freude von Diane, das Sprechen mit ihr und unsere Berührungen.
[via Luag : heiter, 17.10.2005]

Forderungen von Diane zerstören in mir das Gemeinsame: "Ich habe Dich stark fordernd erlebt, überlegen, ungeduldig, mit festen Meinungen, kontrollierten Gefühlen."
[via Luag : Mail, 21.09.2005]



Mit Kraft suche ich freudvolle Erlebnisse und kann mich in ihnen wohlfühlen.
[via Luag : bedrückt morgens, aufsteigend tagsüber, 27.01.2006]
Die aggressive Reaktion von Diane auf Moras Kurverlängerung empfinde ich als unangemessene Forderung.
[via Luag : Tagebucheintrag, 08.11.2005]

Die Versöhnung ist wunderschön: "wenn schon sex mit anderen frauen, dann gemeinsam."
[via Luag : SMS von Luag und Diane in Luag : nie genug, 23.02.2006]
Diane schreit ihren Ärger über meine Frauenbeziehungen heraus. Trotzig flüchte ich.
[via Diane in Luag : genug, 20.02.2006]

freudig (P)

"Bevor Friedrich Nietzsche vollkommen in den ersten Januartagen 1889 in Turin verstummt, hat Nietzsche die Welt vielleicht schon verlassen: "Ich verstumme unwillkürlich gegen Jedermann, weil ich immer weniger Lust habe, Jemand in die Schwierigkeiten meiner Existenz blicken zu lassen. Es ist wirklich sehr leer um mich geworden."[Friedrich Nietzsche - Spuren - Biographie, zitiert nach Luag : die Einsamkeit suchend, 28.02.2006]


Ich finde mühsam und durch viele Bemühungen meiner Umgebung wieder zu Freude am Leben und zu Diane: "Ich freue mich, dass sich Diane so sehr auf mich einlässt. Das wird uns später helfen."
[via Luag : glücklich, 13.03.2006]

Ich spüre, "dass andere mir alles abnehmen, wegnehmen".
[via Luag : die Einsamkeit suchend / (v)erbittert, 28.02.2006]
Dianes Forderung nach einem Umzug an ihren Wohnort lässt mich innerlich verhärten.
[Luag : zerstörerisch, 07.03.2006]


Diane akzeptiert die Blume als Zeichen der Versöhnung. "Nach einem solchen Zustand des Selbstvergessens beim Zusammensein hatte ich mich lange gesehnt."
[via Luag : wandlungsfähig, 14.05.2006]
Dianes Klagen über meine fehlende Zuwendung lassen mich innerlich verhärten.
[via Luag : Zitate vom Wochenende, 26.03.2006]
"seit dem 26. märz ist nichts mehr wie vorher und du merkst es nicht."


Ich verzichte auf die Arbeit in Inching und nehme Dianes Herausforderung an: "Mit dir wird das Leben nie langweilig. Du hältst mich innerlich immer auf Trab. DU BIST EINFACH TOLL, DIANE!"
[via Luag : SMS von Luag, 18.12.2006]
Ich ent-täusche Diane mit meiner Planung, die nächsten Monate in Inching zu arbeiten. Diane ent-täuscht mich damit, dass sie Inga den Dreier mit uns vergrault und sie den Kontakt zu Allen aufgebaut hat.
[via Luag : friedlich, 14.12.2006]


Mein Weinen und das Verständnis von Diane helfen mir, mich einigermaßen aufgehoben zu fühlen.
[via Luag : aufgehoben (nur derzeit leider), 30.12.2006]
Kontaktwünsche Anderer empfinde ich als Zumutung. Ich schlage Diane. Ich flüchte nachts aus dem Bett.
[via Luag : getrieben, 28.12.2006]



Wir finden durch Tanzen intensives Glück: "Ich freue mich darüber, dass ich mich bei Diane wieder sicher fühle."
[Luag : ruhig aufgewacht, 24.01.2007]
Ich erkenne, dass ich Diane niemals genug werde geben können. [via Luag : unter Druck, immer noch, 07.01.2007]



Stunden später bin ich sicher: "Ich liebe Dich."
[via Luag : SMS von Luag, 20.03.2007]


Tiefe Traurigkeit nach dem Liebesspiel mit Allen: "Mir wurde klar, dass ich mich von Diane trennen müsse."
[via Luag : dankbar nach traum-haften Erlebnissen, 20.03.2007]


Diane entscheidet sich für mich.
[via Luag : sicher und lebensfroh, 22.04.2007]
"kein orgasmus, keine smse ... Allen ist platt und ich hab mehr lust auf DICH"
[Luag : SMS von Diane, 01.04.2007]
Mein Selbsthass und die Eifersucht auf Allen: "Ich weiß nicht, warum Du bei mir bleibst."
[Luag: orientierungslos, 30.03.2007]

erleichtert und zuversichtlich (P)

Probleme im Wurzel-Chakra äußern sich psycho-sozial oft in den unterschiedlichen Formen von: Lebensangst, Todesangst, extremem Pazifismus, übersteigerter Aggressionsbereitschaft, Schwierigkeiten mit der Zeiteinteilung, Ungeduld und Hörigkeit. Ein Mensch mit einem gestörten Wurzelzentrum steht häufig nicht mit beiden Beinen in der Welt.
Probleme im Sakral-Chakra äußern sich psycho-sozial oft in:
Angst vor Nähe, Ekel vor der Körperlichkeit, Waschzwang und Sauberkeitsfummel, Rhythmusstörungen, Isoliertheit, Frigidität, Impotenz, Unfähigkeit zum Orgasmus, Überbewertung von Augenblicksgefühlen, Begriffsstutzigkeit, Verstandesbetontheit, Fallangst. Ein Mensch mit einem gestörten Sakral-Chakra empfindet häufig wenig bis keine Lebensfreude.
[Chakren, zitiert nach Alfred Herler]


Nicht machbar Erscheinendes wird machbar.
[via Luag : verbunden, 02.05.2007]
Ich bin voller Angst.
[via Luag : mit Verlustangst, 23.04.2007]


"du kannst mir nicht einfach deine muschi zeigen - das ist verboten!"
[via Luag : mit liebe, geduld und hingabe, 12.06.2007]
"Ich kann Dir im Moment nichts geben, Diane. Ich fühle mich nur ausgesaugt von allen."
[via Luag : abgewandt, 20.05.2007]


">ja, sofort!< neues ergibt sich nun. es ist verändert zwischen uns. ich weiß nicht, ob ich mehr oder weniger verliebt bin, diane. gehemmter bin ich allemal."
[via Luag : SMS von Luag, 15.10.2007]
Wir arrangieren uns mit dem Konflikt.
[via Luag : SMS von Diane, 13.12.2007]
Ich reagiere verständnislos und mit Rückzug, als Diane vehement mehr Unterstützung beim Umzug einfordert. [via Diane in Luag : alles nur theater, 09.08.2007]
"ich habe bloß angst. angst, ständig das falsche zu fühlen, zu denken, zu brauchen, zu wollen und dich dadurch zu verlieren." [via Luag : SMS von Diane, 30.10.2007]


Die Zeit nach Weihnachten wird trotz Dianes Befürchtungen schön. Ich verehre Dianes Genialität.
[via Luag : beschwingt, 27.12.2007]


Schweigen steht zwischen Diane und mir. Ihre Sehnsucht nach Verständnis und Nähe trifft auf meine Angst vor ihren aggressiv vorgetragenen Forderungen und meine Ablehnung. [via Diane in Luag : schweigend, 17.12.2007]


Ich gebe Diane meinen Schlüssel zu ihrer Wohnung zurück. Endlich spüre ich, dass Dianes Aggressionen nur auf mich aggressiv wirken.
[via Luag : Mail an Diane, 02.04.2008]


Ich fühle mich unfrei in Dianes Wohnung, weil ich mich nie auf ein gemeinsames Wohnen eingelassen habe; Diane vermisst Lebensper-spektiven und fühlt sich von meiner Anwesenheit als Gast gestört.
[via Luag : wach, 07.01.2008]


Diane holt mich wieder zurück.
Auch wenn ich den Grund noch nicht gefunden habe.
Mich ekelt wochenlang vor Kontakt mit Menschen.
[via Luag : schon wieder anders, 27.03.2008]

Ich schreibe diese Chronologie.
Mein Zorn auf Diane löst sich. Die Zuneigung fließt wieder.
[via Luag, 03.04.2008]


Diane reagiert aggressiv auf Fehlverhalten von L., von mir und vom Welpen. Ich antworte zuerst mit verbalem und körperlichem Angriff, dann mit Flucht und strafe Diane durch Entziehen jeder Zuwendung.
[via Luag : bereichert, 29.03.2008]

Mittwoch, 2. April 2008

Mail an Diane (N)

vergiss es.

Ich hab mich wochenlang gequält. Ich bin froh, dass die Qual weg ist.

Ich lass mich nicht mehr quälen durch mein Empfinden über Dein Handeln und DaSein. Derzeit nicht :-)

Vielleicht bekommst Du wieder die Macht über mich, so dass ich mich wieder mit Dir quäle.

Du quälst Dich derzeit mit mir. DU SELBST!

Das Glück und die Liebe sind da. Nicht weit von Dir. DU bist blockiert, es zu greifen. Wie ich es so oft bin.

Mail von Diane (D - N)

nein, nicht um zu dir vorzudringen.
um das leiden zu beenden, denn auch für mich wird sich nie mehr etwas ändern - ein gequältes kind wird immer nur auf menschen stoßen, die weiterquälen. und noch schlimmer - auch meine kinder werden unter dieser unerfüllten sehnsucht nach geborgenheit und wärme leiden. ihr ganzes leben. es ist jetzt schon verloren.

ich hätte mit fünf das gift trinken sollen. das glück war eine kindliche illusion.

Montag, 31. März 2008

entmutigt (G)

Alles, was man nicht achtet, verschwindet irgendwann.[Lebensweisheit]

Frei für den nächsten Mann.

Frei für die Einsamkeit.



Niemand bleibt. Nichts bleibt.

luag

Tagebuch in der Lebensmitte

Personen


Luag: Mittvierziger auf der Suche seit 1979

Diane: Partnerin ab 07.2005

Allen: Dianes Freund seit 12.2006

Mora: Ehefrau, seit 07.2005 getrennt lebend
Miri, Hari, Jess: Töchter
Fried, Bell, Pete, Lola: Brüder / Schwestern

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